Ins Jahr geblickt

Eine Moderationsmethode zum Rückblick und Ausblick

Zum Anfang eines Jahres empfiehlt es sich, für sich selbst als Führungspersönlichkeit oder für seinen Verantwortungsbereich einen Rückblick und Ausblick zu gestalten, um die Erfolgsmuster und Hindernisse zu entdecken. Mit diesem Beitrag zeige ich eine einfache und wirksame Vorgehensweise auf, die Sie ohne externe Moderation selber durchführen können.

Vorbereitung

Beantworten Sie zunächst alle Fragen (Leitfragen unten im Text) für sich persönlich. Zeitrahmen für ein Vorgehen im Team: Für den Gesamtprozess empfehle ich 2 x 2 Stunden. Protokollant: Damit alle Ergebnisse gesichert werden, empfehle ich einen Protokollanten aus der Gruppe zu bestimmen. Sie selbst brauchen alle Aufmerksamkeit für den Prozess. Fragen an alle Teammitglieder senden mit der Aufgabe, diese beantwortet zum Meeting mitzubringen.

Starten Sie als Rahmengeber mit Ihren Punkten; visualisieren Sie die Kernergebnisse. Darauf folgt die Sicht der Teammitglieder. Bei Teams bis 6 Personen sollte jeder eine eigene Redezeit bekommen. Wird das Team größer, können Sie Personengruppen zusammenfassen. Alle Ergebnisse werden visualisiert.

Denkpause mit informeller Zeit (kurzer Snack)

Nach der Pause fassen Sie die Ergebnisse zusammen und leiten konkrete Punkte für dieses Jahr ab. Vereinbaren Sie nach 3 Monaten einen kurzen (45 Min.) Checktermin.

Bewährte Leitfragen

  • Was lief letztes Jahr besonders gut? Warum? Welche Anstrengungen waren dafür notwendig?

  • Was lief noch nicht so rund? Welche Erklärungen haben wir dafür? Was leiten wir für dieses Jahr daraus konkret ab?

  • Was haben wir versäumt zu tun? Warum? Wie sorgen wir dieses Jahr dafür, dies nicht erneut zu versäumen, wenn es noch relevant ist?

  • Was hätten wir besser lassen sollen? Was hat uns davon abgehalten, „Nein“ zu sagen?

  • Welche Fragen sollten wir uns noch stellen, um ein wirksames und gelassenes neues Jahr zu unterstützen?

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